Im alten China wurden kleine Pekinesen als Ärmelhunde bezeichnet.
Stell dir vor, du hättest eine Jacke mit so riesigen Taschen, dass dein kleiner Hund darin gemütlich schlafen könnte! Im alten China war das für Kaiser und Prinzessinnen ganz normal. Dort gab es eine ganz besondere Hunderasse: die kleinen Pekinesen. Weil sie so winzig und flauschig waren, wurden sie oft als Ärmelhunde bezeichnet.
Die Menschen trugen damals prächtige Gewänder mit sehr weiten Ärmeln. In diesen Ärmeln hatten die Pekinesen wie in einer weichen Höhle Platz. Das war super praktisch, denn die kleinen Vierbeiner dienten nicht nur als treue Gesellschaft, sondern sie waren auch wie eine lebendige Wärmflasche. Wenn es draußen kalt war, wärmten die Ärmelhunde die Hände ihrer Besitzer, so wie heute vielleicht ein Taschenwärmer in deiner Winterjacke.
Solche Pekinesen waren im kaiserlichen Palast sehr wertvoll und wurden wie kleine Schätze behandelt. In unserer Sammlung über Tierisch erstaunliche Hundefakten gibt es noch viele weitere spannende Geschichten über unsere pelzigen Freunde zu entdecken. Ein Hund als Handwärmer – das zeigt mal wieder, wie eng die Freundschaft zwischen Mensch und Tier schon vor tausenden von Jahren war!