Viele Hunde fühlen sich unwohl, wenn man sie fest umarmt.

Viele Hunde fühlen sich unwohl, wenn man sie fest umarmt.

Hast du schon mal bemerkt, dass dein vierbeiniger Freund manchmal wegschaut oder sich über die Schnauze leckt, wenn du ihn ganz fest drückst? Das liegt an einem wichtigen Geheimnis: Viele Hunde fühlen sich unwohl, wenn man sie fest umarmt. Für uns Menschen ist eine Umarmung wie ein warmer Kakao für die Seele – wir zeigen damit, wie lieb wir jemanden haben. Aber in der Sprache der Hunde gibt es das gegenseitige Umarmen eigentlich gar nicht.

Stell dir vor, jemand würde dir einen Pullover anziehen, der drei Nummern zu klein ist und dich ganz fest einengt. So ähnlich fühlt sich das für deinen Hund an. Wenn wir unsere Arme fest um seinen Hals schlingen, fühlt sich der Vierbeiner oft „gefangen“ oder in die Enge getrieben. Er versteht nicht, dass das ein Liebesbeweis sein soll, sondern bekommt ein bisschen Angst, weil er sich nicht frei bewegen kann.

Wie zeigt dein Haustier dir dann seine Liebe? Hunde haben dafür ihre ganz eigene Art. Wenn dein Hund sich sanft an dein Bein lehnt, dich mit der feuchten Nase anstupst oder dich freudig begrüßt, ist das sein Weg zu sagen: „Ich hab dich lieb!“ In unserer Sammlung über Tierisch erstaunliche Hundefakten erfährst du noch mehr darüber, wie dein Tier die Welt sieht. Statt einer Umarmung freut sich dein Hund übrigens viel mehr über sanftes Streicheln an der Brust oder eine gemütliche Kuschelrunde, bei der er sich einfach an dich kuscheln darf!