Bernhardiner trugen bei ihren Rettungseinsätzen früher keine kleinen Fässer um den Hals.
Wusstest du, dass viele alte Bilder von Hunden ein kleines bisschen flunkern? Oft sieht man einen großen, gemütlichen Bernhardiner im hohen Schnee, der ein kleines Holzfass an seinem Halsband trägt. Doch das ist ein echtes Hundemärchen! In Wirklichkeit trugen Bernhardiner bei ihren Rettungseinsätzen früher keine kleinen Fässer um den Hals. Diese Idee haben sich Künstler vor etwa 200 Jahren nur ausgedacht, weil es auf ihren Gemälden spannend und abenteuerlich aussah.
Aber wie haben diese starken Vierbeiner den Menschen dann in den Bergen geholfen? Die flauschigen Riesen waren auch ohne Fass echte Superhelden. Wenn Wanderer sich im tiefen Schnee der Alpen verirrten, nutzten die Hunde ihren fantastischen Spürsinn. Ihre Nasen sind so fein, dass sie Menschen sogar unter einer dicken Schneedecke finden können – fast so, als hätten sie ein eingebautes Suchgerät!
Sobald sie jemanden gefunden hatten, legten sie sich oft ganz dicht an die Person heran. Ein Bernhardiner ist nämlich so groß und kuschelig wie eine lebendige, warme Heizdecke. Mit ihrer Körperwärme retteten die Hunde die Wanderer vor dem Erfrieren, bis die Bergretter eintrafen. Willst du noch mehr über diese tollen Tiere erfahren? Dann schau dir weitere Tierisch erstaunliche Hundefakten an!