Dürfen Hunde Weintrauben essen? Diese Frage stellen sich viele Kinder, wenn sie gemütlich auf dem Sofa sitzen und ein paar süße Trauben naschen. Vielleicht schaut der eigene Hund mit großen Augen zu und bettelt. Doch die Antwort auf diese Frage ist ein ganz klares Nein.
Warum Weintrauben für Hunde gefährlich sind
Weintrauben sind für unsere treuen Begleiter sehr giftig. Warum genau das so ist, wissen selbst Forscher noch nicht ganz genau. Sicher ist aber, dass schon eine winzige Menge Trauben die Nieren des Hundes schwer krank machen kann. Die Nieren sind wichtige Organe im Körper, die wie ein Filter wirken und das Blut sauber halten. Wenn dieser Filter kaputtgeht, ist das lebensgefährlich für das Haustier.
Gilt das auch für Rosinen?
Ja, absolut. Rosinen sind getrocknete Weintrauben. Weil in ihnen kein Wasser mehr ist, sind die schädlichen Stoffe darin noch viel stärker konzentriert. Ein Stück Kuchen mit Rosinen oder ein Müsli mit getrockneten Trauben darf also auf gar keinen Fall im Hundenapf landen.
Was tun, wenn der Hund doch eine Traube gefressen hat?
Manchmal passiert es einfach: Eine Traube fällt auf den Boden und der Hund ist schneller, als man gucken kann. In so einem Fall ist es wichtig, ruhig zu bleiben, aber sofort zu handeln. Sage sofort deinen Eltern oder einem anderen Erwachsenen Bescheid. Danach müsst ihr direkt zum Tierarzt fahren. Je schneller dem Vierbeiner geholfen wird, desto besser.
Gesunde Leckerlis für Hunde
Zum Glück gibt es viele andere Obst- und Gemüsesorten, die Hunde gerne mögen und die sicher für sie sind. Ein kleines Stück Apfel ohne Kerne, ein Stück Karotte oder ein bisschen Gurke sind tolle und gesunde Belohnungen für zwischendurch. Wenn du noch mehr darüber wissen möchtest, was Hunde dürfen und wie sie sich verhalten, schau dir gerne unsere Kategorie Fragen & Antworten an. Dort erklären wir viele weitere spannende Dinge über unsere liebsten Begleiter.