Hast du dich schon einmal gefragt: Warum dürfen Hunde keine Zwiebeln essen? Für uns Menschen sind Zwiebeln ganz normal. Sie stecken in fast jedem Essen, egal ob in der Tomatensoße oder auf dem Burger. Für deinen Hund sind sie jedoch sehr gefährlich.
Das Geheimnis im Blut
Zwiebeln enthalten bestimmte Stoffe, die der Körper deines Hundes nicht verträgt. Diese Stoffe greifen die roten Blutkörperchen an. Du kannst dir die roten Blutkörperchen wie kleine Lieferwagen vorstellen, die den Sauerstoff durch den Körper transportieren. Wenn ein Hund Zwiebeln frisst, gehen diese kleinen Lieferwagen kaputt. Ohne genug Sauerstoff im Blut wird der Vierbeiner schnell sehr schwach und krank.
Gilt das auch für Knoblauch?
Nicht nur die normale Zwiebel ist verboten. Auch Lauch, Schnittlauch und Knoblauch gehören zu der gleichen Pflanzenfamilie und sind für Hunde giftig. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Zwiebel roh, gekocht oder getrocknet ist. Selbst Zwiebelpulver in fertigen Gerichten ist schädlich. Deshalb darfst du deinem Haustier niemals Reste vom Tisch geben, wenn darin Zwiebeln versteckt sein könnten.
Was passiert bei einer Vergiftung?
Wenn ein treuer Begleiter aus Versehen doch ein Stück Zwiebel erwischt hat, merkt man das oft nicht sofort. Es kann ein paar Tage dauern, bis es ihm schlecht geht. Er wird dann sehr müde, möchte nicht mehr spielen und atmet vielleicht schneller als sonst. In so einem Fall müssen die Besitzer sofort mit ihm zum Tierarzt fahren. Es ist also wichtig, beim Kochen aufzupassen, dass nichts auf den Boden fällt.
In unserer Rubrik Fragen & Antworten findest du noch mehr spannende Dinge über das Verhalten und die Pflege von Hunden.