Hundewelpen kommen blind und taub zur Welt.
Hast du gewusst, dass kleine Hundebabys ganz anders in ihr Leben starten als wir Menschen? Wenn sie geboren werden, brauchen sie erst einmal ganz viel Ruhe und die Hilfe ihrer Mama. Ein wirklich erstaunlicher Fakt ist: Hundewelpen kommen blind und taub zur Welt. Das klingt für uns fast unvorstellbar, oder? Stell dir vor, du würdest morgens aufwachen, deine Augen wären fest verschlossen wie bei einem tiefen Schlaf und du könntest absolut nichts hören – nicht einmal das laute Bellen eines anderen Hundes.
In den ersten zwei Lebenswochen sind die Augenlider und die Gehörgänge der kleinen Vierbeiner nämlich noch fest verschlossen. Aber keine Sorge, die Natur hat sich dabei etwas Tolles gedacht! Die kleinen Fellnasen orientieren sich in dieser Zeit einfach mit ihrer Super-Nase. Sie schnuppern sich den Weg zu ihrer Hundemama und spüren ihre wohlige Wärme, so wie du eine warme Kuscheldecke im Winter spürst. So finden sie immer den Weg zur wichtigen Milch.
Diese Phase ist wichtig, damit sich das Gehirn und die empfindlichen Sinne in Ruhe entwickeln können. Es ist eines der vielen Wunder aus der Welt der Tierisch erstaunliche Hundefakten. Nach etwa 10 bis 14 Tagen blinzeln die Welpen dann zum ersten Mal in die Welt und entdecken mit ihren Augen und Ohren all die Abenteuer, die auf sie warten.