Das Gebiss eines erwachsenen Hundes
Ein erwachsener Hund hat normalerweise 42 Zähne. Das sind 10 Zähne mehr als bei uns Menschen, da unser Gebiss im ausgewachsenen Zustand aus 32 Zähnen besteht. Diese Zähne sind perfekt an die Bedürfnisse der Tiere angepasst und helfen ihnen dabei, ihre Nahrung festzuhalten und sie in kleine Stücke zu zerteilen.
Die verschiedenen Zahnarten und ihre Aufgaben
Das Gebiss unserer vierbeinigen Freunde ist sehr vielseitig. Jede Zahnart erfüllt eine ganz bestimmte Funktion im Alltag des Tieres:
- Schneidezähne: Diese kleinen Zähne befinden sich ganz vorne im Maul. Hunde nutzen sie, um kleine Fleischstücke abzuknabbern oder um sich vorsichtig das Fell zu putzen.
- Fangzähne: Die langen, spitzen Eckzähne sind besonders auffällig. Sie dienen dazu, Beute oder Spielzeug festzuhalten und sicher zu tragen.
- Backenzähne: Die großen Zähne im hinteren Bereich des Mauls sind sehr kräftig. Mit ihnen kann der Hund auch härtere Nahrung oder spezielle Hundekekse zermahlen.
Der Weg zu den bleibenden Zähnen
Genau wie wir Menschen kommen Hunde zunächst ohne Zähne auf die Welt. Nach etwa drei Wochen wachsen die ersten Milchzähne. Ein Welpe besitzt insgesamt 28 dieser kleinen, oft sehr spitzen Zähne. Zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat findet dann der Zahnwechsel statt. Dabei fallen die Milchzähne aus und machen Platz für das bleibende Gebiss mit den 42 kräftigen Zähnen.
Zahnpflege für ein gesundes Hundeleben
Damit die Zähne lange gesund bleiben, ist eine gute Pflege wichtig. Das Kauen auf speziellen Spielzeugen oder getrockneten Kauartikeln hilft dabei, Beläge zu entfernen. Ob ein kleiner Jack Russell Terrier oder ein großer Berner Sennenhund – eine gute Mundhygiene sorgt dafür, dass der treue Begleiter bis ins hohe Alter kräftig zubeißen kann.
Wenn du mehr über das Verhalten und die Biologie deines Haustiers erfahren möchtest, schau dir gerne unsere weiteren Beiträge unter Fragen & Antworten an.