Was ist eigentlich Welpenschutz?
Hast du schon einmal gehört, dass Welpen eine Art unsichtbaren Schutzschild haben? Viele Menschen glauben, dass erwachsene Hunde kleinen Welpen niemals etwas tun würden, egal wie frech die Kleinen sind. In der Welt der Hunde ist das aber ein großes Missverständnis. Es ist wichtig, die Wahrheit über dieses Thema zu kennen, damit dein kleiner Freund sicher und glücklich aufwächst.
Der Unterschied zwischen Familie und Fremden
In einem festen Hunderudel, also innerhalb einer Hundefamilie, gibt es tatsächlich so etwas wie Welpenschutz. Die Eltern und Verwandten sind sehr geduldig mit den tapsigen Babys. Wenn ein Welpe dort zu wild spielt oder mal vorsichtig zwickt, reagieren die Großen meist gelassen und weisen den Kleinen sanft in seine Schranken. Sie wissen genau, dass das Hundekind noch lernen muss.
Sobald ihr aber draußen auf fremde Hunde trefft, sieht die Sache ganz anders aus. Ein fremder Hund hat keine biologische Verpflichtung, gegenüber einem fremden Welpen besonders nett zu sein. Manche Hunde finden die quirlige Art von Welpen sogar ziemlich anstrengend oder fühlen sich in ihrem persönlichen Bereich gestört. Um die Signale anderer Hunde besser zu verstehen, hilft oft ein Blick in tolle Fachliteratur für Kinder, die genau erklärt, was Hunde mit ihren Ohren und dem Schwanz sagen.
Warum Welpen manchmal anecken
Welpen müssen das soziale Verhalten erst noch lernen. Sie verstehen oft nicht sofort, wann ein anderer Hund seine Ruhe haben möchte. Ein älterer Hund möchte nach einem langen Spaziergang vielleicht einfach nur schlafen. Wenn dann ein kleiner Wirbelwind kommt und ständig zum Spielen auffordert, kann der Große auch mal deutlich knurren oder die Zähne zeigen. Das ist seine Art zu sagen: „Stopp, bis hierher und nicht weiter!“
Das ist meistens nicht böse gemeint, sondern eine wichtige Lektion für das Hundekind. Dennoch solltest du bei Begegnungen immer gut aufpassen. Mehr Erklärungen zu solchem Verhalten findest du auch in unserer Rubrik Fragen & Antworten, wo wir viele Geheimnisse der Hundewelt lüften.
So klappen neue Begegnungen sicher
Damit dein Welpe gute Erfahrungen macht, solltest du Begegnungen mit fremden Hunden immer vorsichtig gestalten. Frage den anderen Besitzer immer zuerst, ob sein Hund Welpen mag. Ein gut sitzendes verstellbares Welpengeschirr gibt dir dabei die nötige Sicherheit, um deinen kleinen Abenteurer im Notfall sanft zurückzuhalten und ihn aus brenzligen Situationen zu führen. Wenn du die Körpersprache der Hunde beachtest und geduldig bleibst, steht einer dicken Hundefreundschaft nichts im Wege.