Warum lecken sich manche Hunde bei Stress an den Pfoten?

Warum machen Hunde das?

Hast du schon mal beobachtet, dass dein Hund ganz versunken an seinen Pfoten leckt? Das sieht manchmal fast so aus, als würde er sich besonders gründlich waschen wollen. Doch oft steckt ein ganz anderes Gefühl dahinter: Stress oder Aufregung. Ähnlich wie wir Menschen manchmal mit den Haaren spielen oder an den Fingernägeln knabbern, wenn wir nervös sind, nutzen Hunde das Lecken als eine Art Beruhigungstaktik. So versuchen sie, sich in einer für sie schwierigen Situation selbst zu helfen.

Die Magie der Glückshormone

Das Lecken ist für einen Hund eine sehr natürliche Handlung. Wenn er seine Pfoten bearbeitet, schüttet sein Körper kleine Botenstoffe aus. Das sind sogenannte Glückshormone, die dafür sorgen, dass er sich innerlich ruhiger und entspannter fühlt. Es ist also eine kleine Geheimwaffe gegen die Aufregung. Besonders sensible Rassen wie der Border Collie oder der Golden Retriever neigen dazu, sich so selbst zu trösten. In unserer Rubrik Fragen & Antworten erfährst du noch viele weitere spannende Fakten über die faszinierende Welt der Hundesprache.

Wenn das Lecken zum Problem wird

Obwohl das Lecken am Anfang hilft, kann es gefährlich werden, wenn der Hund es zu oft macht. Die Hundezunge ist rau und die Haut an den Pfoten kann durch den ständigen Speichel rot und wund werden. Um deinem Hund eine gesündere Alternative zu bieten, gibt es tolles Zubehör wie Schleckmatten. Man kann sie mit gesunden Leckereien wie Joghurt bestreichen. Das Schlecken an der Matte beruhigt den Hund genauso gut wie das Lecken an der Pfote, aber seine Pfötchen bleiben dabei trocken und gesund.

Gemeinsam zur Ruhe kommen

Wenn dein Hund gestresst ist, braucht er vor allem deine Nähe und Sicherheit. Du kannst ihm helfen, indem du für eine ruhige Umgebung sorgst und ihn sanft ablenkst. Ein spannendes Intelligenzspielzeug kann hier eine wunderbare Brücke zu einer noch besseren Freundschaft sein. Wenn ihr gemeinsam kleine Rätsel löst, vergisst dein Hund den Stress um sich herum ganz schnell. So lernt er Schritt für Schritt, dass er sich bei dir immer sicher fühlen kann und dass es viel schönere Dinge gibt, als sich die Pfoten wund zu lecken.