Hast du schon mal aus dem Fenster geschaut, wenn es draußen so richtig kräftig geregnet hat? Wenn der Wind die Blätter durch die Luft wirbelt und der Himmel ganz grau ist, dann hast du vielleicht jemanden sagen hören: „Was für ein Hundewetter heute!“ Aber was bedeutet das eigentlich? Dürfen Hunde dieses Wetter etwa besonders gerne?
Hundewetter
Wenn wir von Hundewetter sprechen, meinen wir damit eigentlich nur, dass es draußen sehr ungemütlich und unschön ist. Es ist ein Begriff für richtig schlechtes Wetter, bei dem man am liebsten gar nicht vor die Tür gehen möchte. Stell dir vor, du wolltest eigentlich mit deinen Freunden auf den Spielplatz, aber plötzlich fängt es an zu stürmen und zu regnen – das ist echtes Hundewetter.
Das Wort ist eine der vielen spannenden Redewendungen mit Hund, die wir in unserer Sprache benutzen. Aber keine Sorge, das Sprichwort ist natürlich nicht wörtlich gemeint. Es bedeutet nicht, dass es Hunde regnet oder dass nur Hunde draußen sein dürfen.
Früher, vor ganz langer Zeit, hatten es Tiere oft schwerer als heute. Während die Menschen in ihren gemütlichen Häusern am warmen Ofen saßen, mussten viele Tiere draußen bleiben – auch wenn es regnete oder schneite. Man dachte damals: Bei so einem schlimmen Sturm schickt man keinen Menschen vor die Tür, da lässt man höchstens ein Tier draußen herumlaufen. Deshalb nannte man das schlechte Wetter einfach Hundewetter.
Heute ist das zum Glück ganz anders! Unsere geliebten Vierbeiner dürfen meistens mit uns im Trockenen kuscheln. Wenn dein Hund bei diesem Hundewetter doch mal raus muss, trägt er vielleicht sogar einen schicken, bunten Regenmantel, damit sein Fell nicht so nass wird. So ein Haustier hat es heute also richtig gut!
Also, wenn es das nächste Mal draußen ungemütlich ist, mach es dir mit einer warmen Decke gemütlich und freue dich, dass du das Hundewetter einfach von drinnen beobachten kannst. Vielleicht kuschelt sich dein Hund ja direkt zu dir!