Das Wälzen in übelriechenden Dingen dient Hunden eigentlich als Tarnung.
Igitt, was macht der Hund denn da? Bestimmt hast du das auch schon mal erlebt: Dein geliebter Vierbeiner entdeckt beim Spaziergang einen Haufen Mist oder etwas anderes, das für uns Menschen schrecklich stinkt, und wälzt sich voller Freude darin. Für uns ist das ein kleiner Schock, aber für unsere Hunde ist es ein wichtiger Instinkt aus der Wildnis!
Dass das Wälzen in übelriechenden Dingen Hunden eigentlich als Tarnung dient, ist ein Erbe ihrer Vorfahren. Früher mussten Wölfe sich ganz leise und unbemerkt an andere Tiere heranschleichen. Stell dir vor, du bist ein kleiner Detektiv auf geheimer Mission und ziehst dir ein Tarnnetz an, damit dich niemand im Gebüsch sieht. Unsere Haustiere machen das ganz ähnlich, nur für die Nase!
Mit dem starken, fremden Geruch überdecken sie ihren eigenen Körperduft. So denken andere Tiere im Wald, da liege nur ein harmloser Grashaufen, anstatt zu merken, dass ein Jäger in der Nähe ist. In unserer Sammlung für Tierisch erstaunliche Hundefakten gibt es noch mehr solcher Geheimnisse zu entdecken. Auch wenn wir das „Stinke-Parfüm“ unserer Vierbeiner gar nicht mögen, ist es für sie also eine super schlaue Art, sich unsichtbar zu machen – fast wie ein Zaubermantel, nur eben aus Gerüchen!