Schlittenhunde benutzen ihren buschigen Schwanz im Winter als eine Art Schal für die Nase.
Stell dir vor, du würdest draußen im glitzernden Schnee übernachten. Bestimmt würdest du dich ganz fest in deinen dicksten Schlafsack kuscheln und einen warmen Schal bis über die Nasenspitze ziehen, oder? Genau das machen auch echte Profis im Eis: Die Schlittenhunde!
Wenn es in der Arktis so richtig eisig wird, haben diese Hunde einen genialen Trick auf Lager. Schlittenhunde benutzen ihren buschigen Schwanz im Winter als eine Art Schal für die Nase. Wenn sie sich zum Schlafen hinlegen, rollen sie sich ganz eng zusammen – fast wie ein runder, flauschiger Kringel. Dann legen sie ihren dicken, behaarten Schwanz schützend über ihr Gesicht.
Das ist nicht nur gemütlich, sondern auch sehr schlau. Die eiskalte Winterluft wird durch das dichte Fell des Schwanzes gefiltert. Es funktioniert wie eine kleine Heizung: Bevor die Luft in die Nase und die Lunge des Hundes gelangt, wird sie durch die eigene Körperwärme im Fell vorgewärmt. So bekommt der Hund keine „Eisnase“ und bleibt auch bei klirrender Kälte gesund und munter. Das ist nur einer von vielen Tierisch erstaunliche Hundefakten, die uns zeigen, wie toll die Natur unsere vierbeinigen Freunde ausgestattet hat.